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How is it called in tagalog?

Autor: Annika | Datum: 09 September 2009, 08:45 | Kommentare deaktiviert

Letzten Donnerstag hatten wir zum ersten Mal Tagalog Unterricht und ich war froh mit meinem Privatlehrer endlich mal jemand maennliches erwischt zu haben. Wir sind hier sonst bisher quasi nur von Frauen umgeben^^ Heute war unsere 2. Sprachkurs Einheit und ich merke, dass ich doch noch n bisschen was tun muss, um am Ende dieses Jahres flkuentlich tagalog zu sein.

Ich sitz hier im Internet cafe in der riesigen Shopping Mall von Quezon City, kein Vergleich zum Centro o.Ae. ... aber mein Sprachlehrer Kuya Romeo erzaehlte mir, dass es hier die Mall of Asia gibt, die groesste mall Asiens... und die wiederum soll kein Vergleich zur Quezon Mall sein. Entschuldigt die Rechtschreibfehler, aber time is running ;) zudem ist diese amerikanische Tastatur noch gewoehnungsbeduerftig ;p

Am Donnerstag Abend nahmen wir an der Bible Study unserer derzeitgen gastgebergemeinde teil und ich hab mich echt wohl gefuehlt. Es waren ueberraschen viele Junge Leute da und wir hatten viel fun, allerdings wurd das Thema dabei nicht aus den Augen verloren.

 Am samstag hatten wir dann Freetime und die genossen wir total: Ausschlafen, waesche waschen (die einfach nicht trocknen will!!!), Tagalog lernen, lesen... Zudem sind wir das erste mal alleine zur Shopping mall gefahren, das war ein echter Push fuer unser Selbstbewusstsein. Manila sieht eben ueberall gleich aus und wirklich jede Bruecke ist rosa, wie sollen wir dann wissen, welche Bruecke zu unserer Train Station fuehrt :p

 Sonntag durften wir dann am Gottesdienst teilnehmen, und mit unserer Introduction of ourselves haben wir den Vogel abgeschossen. Wir holten saemtliches tagalog aus uns raus, was es irgendwo zu finden gab und die gemeinde freute sich sehr ueber diesen versuch, vlt war sie aber auch einfach nur amuesiert. Am Nachmittag ging es zu nem Choir Festival in makati, dem Business Center Manilas. Dieser Stadtteil ist schon etwas ganz anderes, als das echte manila. Die gegensaetze hier sind krass. Das Festival war aber sehr gut. Die vielen Englischen Choraele erinnerten mich ein Stueckweit an zu hause, nicht dass ich zu Hause so auf Choraele stehe...:D Zudem durften wir schon Elizabeth kennen lernen, die Australierin, mit der ich mir in Tondo das Zimmerchen teilen werde.

Montag gabs trockene Theorie ueber die UCCP, meine Gastkirche, und auch wir wurden aufgefordert von unseren Gemeinde zu erzaehlen. Die Situation von Kirchen in Deutschland allgemein brachten wir ihnen dabei so schonend wie moeglich bei ;)

Gestern war wieder Freetime und wir besuchten eine Pressekonferenz anlaesslich eines Mordes an einem kirchlichen Menschenrechtler am 6.9.09, mehr dazu werde ich versuchen, in meinem Rundbrief zu berichten.

Als wir gestern Abend zu unserer Unterkunft zurueck kamen, fiel uns beiden auf, wie sehr wir sie doch schon als zu hause wahrnehmen: den Geruch, die Feuchtigkeit (!!!), das Bild ansich. Auch sonst muss ich nochmal loswerden, dass ich forh bin, in dieses Programm der UCCP geraten zu sein. Wir werden in der orientation noch viel sehen und erleben. So werden wir fuer je 3 Tage in einer Laendlichen gemeinde leben, sowei in einer sehr kleinen Gemeinde von Ureinwohnern. Dann werden wir Nestle Arbeiter besuchen und von deren Situation lernen, sowie Prostituierte in einem Fraunecenter der Kirche treffen. Wird also nachmal spannend hier im weitesten Sinne...

Ich weiss nicht, wann ich das naechste Mal online kommen kann, da wir nun erstmal viel unterwegs sind, und... da Internet nicht ganz billig ist...

Ich freue mich aber sehr ueber sms, wenn sie denn ankommen ;)

PS: HAPPY BIRTHDAY, kleine Geli :)

 

2nd Sept - hello again

Autor: Annika | Datum: 02 September 2009, 13:32 | Kommentare deaktiviert

Heut war history orientation: Mit Jeepney, Taxi und Train besuchten wir alles, was es in Manila so gibt: Das spanische Viertel, die groesste kath Kirche Manilas, Chinatown und das muslim quarter. Dort stach die Armut doch noch etwas krasser in die Augen, als zB in Manila City. Klar, die Armut ist ueberall zu sehen: Dauernd sieht man Kinder am Strassenrand schlafen und staendig will man mir Sonnenbrillen, Regenschirme und Zeug andrehen, das ich nicht naeher beschreiben kann.

Im spanischen Viertel wurden wir auf eine wackligen Minikutsche an historisch bedeutenden Orten vorbeikutschiert (haha, Wortwitz!).

Heute ist mir besonders aufgefallen, wie sehr uns doch die jungen Philippinos hinterhergucken. "Hey, Ma'am", "Oh, beautiful German Women" oder "hey, I love Your hair" (Miris Dreadlocks) hoeren wir hier zu Genuege :D dabei sind sie aber viel schuechterner und zuruekhaltender als die Deutschen Typen in unserem Alter, es ist also nicht so schlimm ^^

Wir waren mit 3 Pinays unterwegs und hatten viel Spass. Staendig wurden lustige Fotos gemacht, Jeepneyfahrer erheitert and so on. Es war ein sehr sehr schoener Tag, und ich freu mich auf die Duche!

 Dann wohl bis spaetestens Samstag, dann haben wir Freetime :) 

 

zum first september

Autor: Annika | Datum: 02 September 2009, 13:13 | Kommentare deaktiviert

heute war unser erster orientation-day, UND: die Weihnachtszeit hat begonnen. Davon hab ich aber zum Glueck noch nichts mitbekommen. Wir standen um half past 6 auf und goennten uns ne kalte Dusche. Als wir dann fruehstuecken wollten, entdeckten wir erstmal einen riesen Pott mit Spaghetti und Fleisch und waren geschockt: Muessen wir DAS nun zum Fruehstueck essen??? Als dann abere die Mrs. Household reinkam, wurden wir aufgeklaert: Oh, you didn|t eat your dinner! Tja, wir waren ja auch schon um fuenfe im Bett ^^

Wir genossen sehr unser wunderbares Vollkorn Muesli mit tropical fruits und Milch und machten uns dann mit Ate Joyce auf den Weg  zum Shalom center, wo unsere orientation stattfindet. Es sollte 2 h dauern, bis wir endlich mit Jeepney, train und nochmal train angekommen sind. Wir bekamen 2 gute ppt-Praesentationen und gegen 5 haben wir dann zum Abschluss in einem Restaurant Halo halo gegessen, ein Becher mit gecrashtem Eis, Milcheis und den skurillsten Fruechten. Wenn das mal keinen Durchfall anlaeutet...

Per Taxi gelangten wir dann wieder zur CHR, fuer laeppische 180 P (2,60 Euro). Mit dem Taxifahrer durfte ich eifrig diskutieren ueber Jesus: God or just Son of God? Er hatte ja schon viel Bibelwissen und bezog sich oft darauf, das fand ich gut. Er war ueberzeugt, dass Jesus als Sohn Gottes nur hoechster Prophet sei, aber niemals Gott selbst. Tja, mein Hauptargument waren dann die ersten Verse im Johannes Evangelium ;) Trotzdem kamen wir nicht wirklich weiter ;)

Irgendwann meinte er, uns etwa deutsches sagen zu muessen, und so kam des Oefteren von ihm: Schlibiditscht! das musste er aber zu seiner Schande nach einer Weile doch erst ins englische uebersetzen und so gestand er uns dann: I love You! Wir lachten uns erst mal die naechsten 5 km schlapp :D waehrend er mit der Hupe um Attention bat. Die fahren hier alle wie bekloppt, aber ich habe noch keinen Unfall gesehen, nicht mal annaehernd! Als Deutscher befuerchtet man hinter dem Steuer des hupenden Gefaehrts wuetende Gemueter. Im Grunde erzaehlen sie sich aber beim fahren Witze oder zaehlen ihr mageres Einkommen. Hupen gehoert hier zum Autofahren wie Gas geben und lenken!

heut morgen durften wir auch Pastor rannieh kennenlernen. Ich war ueberrascht, da ich ihn in Indonesien geglaubt habe.. Naechste Woche wird  er aber im Auftrag der VEM nach Wuppertal reisen, so ist das eben ^^ Ich erfuhr, dass ich mit Elizabeth, der Australierin, in Tondo meine Basisstation haben werde und dort auch wohne, allerdings soll ich auch in Projekte einiger anderer Kirchen eingebunden werden. Spannend, spannend...

 

zum 31.8.

Autor: Annika | Datum: 02 September 2009, 12:58 | Kommentare deaktiviert

2 Jipphies: Ulli ist mit ueber 60 % Buergermeister von Gladbeck geblieben! und... wir haben nun doch noch mal etwas internet.

 also los gehts: ich praesentiere euch nun Auszuege meines Tagebuchs. Lets start mit dem 31.8.

mabuhay in the Philippines!

ja, wir sind gut hier angekommen. Der Flug nach Amsterdam war hoechst interessant, da der Fliege so gross war wie n Linienbus. Der richtige Flug war dann aber sehr anstrengend und schlaflos, aber irgendwann waren die 13 h dann doch um und wir waren in MANILA!

Ich war ueberrascht, wie bunt die Stadt hier doch von oben schien, denn bei google earth sah das ganz anders aus. Diese Farbenpracht hat sich dann auch an Land bestaetigt :)

es ist wirklich warm hier, aber wie ich finde keinesfalls unertraeglich, und die Luft ist jenseits der Strassen auch besser als expected.

nach einem Begruessungsessen besuchten wir sogleich das SM (Shopping Mall) und wir fuehlten uns kaum in den Philippinen und weniger noch in Europa, sondern wie in den USA. irgendwie bekommen wir hier wohl doch alles, was man mal so brauchen koennte. Meine erste Errungenschaft war ein einfaches Nokia fuer 1550 P, gut 20 Euro.

Die Kirche, auf dessen Gelaende wir untergebracht sind, ist schon eine meiner 3/4 (?) gastkirchen, die Church of my holy Redeemer (CHR). Hier haben wir schon die pastorin samt family kennen gelernt, und auch die anderen Leute, die sich auf dem Gelaende tummeln, waren mir gleich sympathisch. Naeheres kann ich in fruehestens 6 wochen berichten, dann ist naemlich unser orientation-program zuende und es geht ab ins Gemeindeleben.

 

ein ganz kurzes Hallo!

Autor: Annika | Datum: 02 September 2009, 02:14 | Kommentare deaktiviert

hab hier die kurze Gelegenheit ins Internet zu gehen :)

also wir sind gut angekommen und alles ist bestens hier. Samstag wollen wir mal ein Internetcafe besuchen, dann hoert ihr hoffentlich mehr von uns! Ganz liebe Gruesse, ich denk an euch!

muessen nun los zum historical sight seeing ^^

 

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